134 Warum deine Auszeit kein Luxus ist.
Shownotes
Du erfährst in dieser Folge: • warum Selbstfürsorge nicht erst dann beginnen darf, wenn du erschöpft bist • weshalb es langfristig auch für dein Umfeld wichtig ist, dass du rechtzeitig auf dich achtest • wie das Gefühl, unersetzbar sein zu müssen, Überforderung verstärken kann • warum kleine Lücken anderen ermöglichen, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen • wie dich die Natur dabei unterstützen kann, wieder bei dir selbst anzukommen
Ende August findet meine Archetypen-Auszeit an einem besonderen Kraftplatz in der Natur statt. Eineinhalb Tage zum Innehalten, Spüren, Krafttanken und Neuordnen. Vielleicht ist aber auch eine persönliche Sitzung für dich der passende nächste Schritt. Beides darf eine Einladung sein, dich selbst wieder ernster zu nehmen, bevor dein Körper dich dazu zwingt.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Es ist das Ende der Welt, sagte die Raube.
00:00:05: Es ist erst der Anfang, sagte der Schmetterling.
00:00:08: Diese Metapher begleitet mich durch mein Leben und ich möchte dich mit ihr dazu inspirieren, die Sonnenseiten des Lebens zu betrachten und das Geschenk hinter der Herausforderung zu erkennen.
00:00:20: Ich bin Bediener Krebs und begleite Dich durch deine persönliche Metamorphose.
00:00:29: In der heutigen Folge spreche ich mit dir über das Thema, warum deine Auszeit kein Luxus ist und warum es wichtig ist, dass du Kraft tankst bevor dein Körper die Notbremse zieht.
00:00:45: Hallo und herzlich willkommen!
00:00:47: Schön, dass Du heute wieder dabei bist.
00:00:51: Musst Du wirklich erst zusammenbrechen, bevor Du Dir eine Pause erlaubst?
00:00:57: Und diese Frage Klingt vielleicht sehr provokant doch.
00:01:05: Manchmal braucht es eine klare Frage, damit wir aufhören unseren eigenen Bedürfnisse immer wieder zu verdrängen und nach hinten zu verschieben.
00:01:19: Denn viele Menschen gönnen sich erst dann Ruhe wenn gar nichts mehr geht Wenn der Körper laut wird, wenn die Erschöpfung nicht mehr zu übersehen ist Wenn sie gereizt reagieren obwohl sie liebevolle Menschen sind, wenn Sie das Gefühl haben nur noch zu funktionieren.
00:01:41: Und selbst dann kommt oft noch das schlechte Gewissen.
00:01:45: ich kann doch jetzt nicht ausfallen.
00:01:47: wer soll das alles machen?
00:01:50: die anderen brauchen mich.
00:01:53: vielleicht kennst du diese Gedanken und vielleicht bist du auch jemand der viel trägt.
00:02:01: Du bist da, wenn jemand Hilfe braucht.
00:02:03: Übernimmst Verantwortung.
00:02:05: Du hältst Dinge zusammen und du versuchst für Stabilität zu sorgen besonders dann, wenn das Leben herausfordernd ist Und das ist sehr wertvoll!
00:02:17: Doch heute möchte ich einen neuen Gedanken mit dir teilen.
00:02:26: Es ist nicht egoistisch, dir Zeit für dich zu nehmen Und manchmal kann es sogar egoistisch sein, es dauerhaft nicht zu tun.
00:02:37: Was meine ich damit?
00:02:39: Natürlich soll dieser Satz kein Vorwurf sein und es geht nicht darum dass du dich jetzt auch noch dafür verurteilst das du zu viel für andere da bist.
00:02:51: aber wir Menschen haben oft sehr gute Gründe warum wir soviel tragen Und vielleicht bist du in einer herausfordernden familiären Situation oder kümmerst dich um einen Menschen, dem es gerade nicht gut geht.
00:03:09: Oder im Beruf ist viel los... ...oder du stehst an einem Wendepunkt in deinem Leben und schunglierst viele Rollen gleichzeitig.
00:03:20: Diese Phasen gibt es, in denen wir mehr leisten müssen als sonst!
00:03:26: Das gehört zum Leben, doch es gibt einen Unterschied zwischen einer zeitlich begrenzten Herausforderung und einem Lebensmodell in dem du dich selbst immer wieder vergisst.
00:03:40: Wenn du da haft über deine Grenzen gehst wenn du jedes Wahnsignal ignorierst und immer weiter funktionierst dann zahlst nur du irgendwann den Preis dafür.
00:03:56: aber nicht nur du zahl's diesen Preis Denn auch dein Umfeld spürt die Folgen, denn wenn du zusammenbrichst müssen andere sich nicht nur um ihre eigenen Aufgaben kümmern, die du oft übernommen hast.
00:04:12: Sie müssen plötzlich auch all das auffangen was du bisher übernomen hast und müssen sich zusätzlich auch noch um dich kümmer und sorgen.
00:04:29: Und das ist der Punkt, an dem selbst Fürsorge zu einer Form von Verantwortung wird.
00:04:34: Nicht nur für dich sondern auch für die Menschen, die dir wichtig sind.
00:04:42: Denn wir leben alle in dieser Illusion der Untersetzbarkeit und vielleicht gibt es in dir einen Allenteil, der glaubt ohne mich geht es nicht.
00:04:58: Vielleicht stimmt das im manchen Situationen sogar kurzfristig.
00:05:02: Du hast ja über viele Jahre Wissen aufgebaut, du kennst die Abläufe.
00:05:07: Du weißt woran gedacht werden muss.
00:05:09: Du siehst Dinge, die andere vielleicht nicht sofort bemerken.
00:05:14: Doch manchmal entsteht dadurch eine Dynamik Je mehr du übernimmst, desto weniger übernehmen die anderen.
00:05:22: je weniger du Anderen übernehmen Desto stärker entsteht dein Gefühl Siehst du?
00:05:31: Ohne mich funktioniert es wirklich nicht Und so schließt sich der Kreis.
00:05:37: Aber vielleicht ist es deshalb so wichtig, eine kleine Lücke entstehen zu lassen?
00:05:45: Nicht aus Trotz oder Strafe sondern damit andere die Möglichkeit bekommen hineinzuwachsen!
00:05:53: Vielleicht machen sie es nicht so wie du und die Aufgabe ist nicht perfekt gelöst... ...und manchmal entsteht auch kurzfristig Chaos.
00:06:05: doch du darfst dich fragen Was ist langfristig wichtiger, wenn ich weiterhin alles abnehme oder wenn ich anderen zutraue ihren Teil zu tragen?
00:06:21: Und gerade wenn unser Alltag sehr laut ist kann uns die Natur als Ausgleich sehr hilfreich sein.
00:06:31: Denn draußen wird der Blick oft weiter und du musst nicht sofort deine Lösung finden.
00:06:37: Du musst nicht immer produktiv sein und niemanden etwas beweisen.
00:06:43: Denn ein Baum fragt dich nicht, ob du heute genug geleistet hast!
00:06:47: Eine Wiese erwartet nicht, dass du dich beeilst – und ein Weg darf einfach Schritt für Schritt gegangen werden.
00:06:57: Kennst Du das Gefühl wenn Du längere Zeit in der Natur bist?
00:07:02: Am Anfang läuft der Kopf noch weiter….
00:07:05: Du denkst an viele Aufgaben Du gehst Gespräche noch einmal durch, du planst bereits den nächsten Tag.
00:07:13: Doch irgendwann verändert sich etwas.
00:07:17: Dein Atem wird ruhiger, dein Körper wird weicher.
00:07:22: Du nimmst auf einmal Geräusche wieder bewusster wahr!
00:07:26: Du spürst im Boden unter deinen Füßen und vielleicht taucht eine Frage in dir auf der du vorher gar keinen Raum gegeben hast.
00:07:37: Was brauche ich gerade?
00:07:40: Nicht die Familie, nicht der Beruf, nicht die Menschen für die du da bist.
00:07:46: Sondern nur du!
00:07:48: Und genau dann in der Natur begegnen dir oft deine inneren Anteile auf eine besonderen Weise.
00:07:59: Vielleicht meldet sich die Dienende, die immer für alle da sein möchte oder spürst du die Mutter in dir, die bestützt und zusammenhält?
00:08:11: und manchmal schwer loslassen kann.
00:08:14: Oder deine Königin braucht wieder mehr Raum, jene innere Kraft die Verantwortung übernimmt aber nicht jede Aufgabe selbst erledigen
00:08:26: muss.".
00:08:27: Und die Liebende ist ja dieses Monat besonders präsent.
00:08:31: sie erinnert dich daran dass Schönheit und Genuss und Lebendigkeit nicht erst dann erlaubt sind wenn alles erledigt ist.
00:08:40: Oder es wartet die Entdeckerin darauf, dass du einmal einen neuen Weg gehst und deine weise alte Frau flüstert dir zu.
00:08:51: Du musst nicht überall eingreifen!
00:08:54: Manches darf sich auch ohne dich entwickeln.
00:08:59: Diese Anteile können uns helfen unsere inneren Muster verständlicher zu machen – um mit mehr Mitgefühle von selbst zu schauen.
00:09:14: Ich möchte dir eine Naturübung mitgeben, den Schwellenweg!
00:09:20: Das lasse ich zurück und was nehme ich mit?
00:09:25: Und diese Übung kannst du bei deinem nächsten Spaziergang ganz bewusst einplanen.
00:09:31: Nimm dir dafür ruhig einmal einen Weg der zwanzig-dreißig Minuten dauert.
00:09:37: Es muss kein besonderer Ort sein.
00:09:39: Es kann ein Waldweg, ein Feldweg.
00:09:42: Ein Park oder irgendein stiller Weg in deiner Umgebung sein.
00:09:49: Geht zunächst einige Minuten In deinem normalen Tempo.
00:09:54: Nimm wahr was dich gerade beschäftigt Welcher Gedanke in deinem Kopf herumläuft Welche Aufgaben du mit dir herumträgst Für wen du dich verantwortlich fühlst Und dann frage dich, was kostet dich im Moment besonders viel Kraft.
00:10:17: Versuche nicht gleich alles zu lösen sondern nimm nur wahr und dann suche dir ganz bewusst eine kleine Schwelle in der Natur vielleicht ein umgefallener Baum Ein Ast, eine Weggabelung oder einen Übergang zwischen Wald- und Wiese Oder auch nur ein Stein am Wegesrand Und dort bleibst du stehen.
00:10:46: Atme tief ein und frage dich einmal bewusst, was möchte ich für diesen Moment hier zurücklassen?
00:10:58: Vielleicht ist es einfach nur der Anspruch alles im Griff haben zu müssen oder das schlechte Gewissen eine Verantwortung die gar nicht zu dir gehört oder einen Druck den du in dir spürst oder auch dieses ständig erreichbar sein.
00:11:19: Und nun kannst du etwas vom Boden aufheben, einen kleinen Stein oder ein Blatt irgendwas was dir auffällt und das symbolisch dazu nehmen um das an zu vertrauen was Du für diesen Moment ablegen möchtest.
00:11:42: Halt es kurz in Deiner Hand und wenn es sich stimmig anfühlt dann leg es bewusst am Wegesrand ab.
00:11:53: Und nun überschreite diese Schwelle, gehe ein paar Schritte weiter und frage dich welche Qualität möchte ich nun mitnehmen.
00:12:05: Ruhe, Vertrauen, Klarheit, Mut, Leichtigkeit – die Erlaubnis nicht alles alleine tragen zu müssen!
00:12:15: Und nun suche dir dafür ein kleines Symbol aus der Natur das Dich an dieser Qualität erinnert.
00:12:22: Vielleicht ein Blatt?
00:12:24: Ein kleiner Zweig, eine Blume oder ein Stein der sich angenehm anfühlt.
00:12:31: Nimm nur etwas das du achtsam und respektvoll mitnehmen darfst!
00:12:39: Und wenn Du wieder zu Hause bist lege dieses Symbol an einen Ort, an dem Du es sehen kannst als Erinnerung.
00:12:49: ich darf rechtzeitig für mich sorgen Eine bewusste Auszeit ist eine Rückkehr zu Dir.
00:12:57: Du gehst nicht weg, weil dir alles egal ist.
00:13:01: Du gehest einen Schritt zurück, weil Dir dein Leben wichtig ist, weil du wieder klarer sehen möchtest, weil Du neue Kraft brauchst, Weil du nicht nur reagieren sondern wieder bewusst entscheiden möchtes.
00:13:18: und manchmal braucht es dafür nur einen kleinen Spaziergang, einen freien Nachmittag ein ehrliches Gespräch oder auch einmal eine längere Pause.
00:13:32: Ein Ort, an dem du für einige Stunden oder Tage aus den gewohnten Rollen heraustrittst – nicht Mutter bist oder Partnerin oder Kollegin oder Organisatorin, nicht die, die alles zusammenhält sondern einfach nur du!
00:13:53: Und genau diesen Gedanken heraus habe ich meine Archetypen-Auszeit für Ende August für dich kreiert.
00:14:04: Eineinhalb Tage an einem besonderen Kraftort in der Natur, ein Raum zum Inhalten, zum Kraftdanken, zum Spüren und Wahrnehmen, zum Liebevoll hinschauen und um dir ein paar Übungen zu zeigen die du in deinen Alltag einfach einbauen kannst.
00:14:25: Wir werden mit Archetypenaufstellungen arbeiten, Naturübungen einbinden und uns immer wieder die Frage stellen, welche innere Kraft möchte in meinem Leben wieder mehr Raum bekommen.
00:14:39: Es geht darum wieder eine natürliche Ordnung entstehen zu lassen – und vielleicht möchtest du dir diese Zeit schenken?
00:14:49: Und zum Schluss möchte ich dir noch einen Gedanken mitgeben!
00:14:55: Du musst nicht warten bis dein Körper für dich die Notbremse zieht.
00:15:00: Du darfst vorher langsamer
00:15:02: werden.".
00:15:03: die Unterstützung erlauben, anderen wieder mehr zutrauen und Aufgaben zurückgeben.
00:15:14: Du darfst Ruhe brauchen.
00:15:15: du darfst dir Zeit nehmen nicht weil du egoistisch bist sondern weil deine Kraft wertvoll ist und weil du selbst genauso wichtig bist wie all die Menschen um die du dich so liebevoll kümmerst einen kleinen Moment findest, an dem du bewusst innehältst.
00:15:41: Einen Atemzug, einen Schritt in die Natur eine kleine Pause und vielleicht auch die Erinnerung.
00:15:51: Du musst nicht alles alleine tragen.
00:15:56: Ich wünsche dir schöne Minuten mit dir Und freue mich.
00:16:02: wenn du nächste Woche wieder dabei bist und mehr über mich erfahren möchtest, dann schau auf meine Seite www.bedienerkrebs.at.
00:16:22: Hol dir mein Buch Butterflyen die Metamorphose in ein Neues oder abonniere meinen Podcast und schau in der nächsten Folge gerne wieder rein.
00:16:32: Du hast eine spezielle Frage an mich wie du in deine persönliche Metamorphosis starten kannst?
00:16:39: Schreib mir gerne!
00:16:40: Und wenn du mir ein Feedback hinterlässt Freue ich mich gleich doppelt, dass uns gemeinsam wieder Freude und Frauenpower in ganz viele Schmetterlinge in diese Welt bringen.
00:16:53: Für uns für unsere Vorfahren und für unsere Kinder!
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