130 Der persönliche Metamorphose-Moment von Daniela Handler

Shownotes

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen

00:00:25: zu einer

00:00:31: neuen Folge der Metamorphose Momente.

00:00:35: Und heute darf ich wieder jemanden für ein Interview begrüßen, und zwar diesmal eine ganz liebe Freundin von mir.

00:00:45: Liebe Daniela!

00:00:45: Ich freue mich, dass du da bist und stelle dich bitte gerne selbst einmal vor.

00:00:51: Ja hallo!

00:00:52: Danke Edvidina, dass sich heute bei dir sein darf... Ich komme ursprünglich aus dem Elementarpädagogenbereich und bin aktuell Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision.

00:01:07: Und freue mich schon heute auf unser schönes Interview!

00:01:11: Ja, liebe Daniela, wie bist du auf das Thema gekommen, dass dich auf den Weg gemacht hast, Lebens-und Sozialberatlerin zu werden?

00:01:22: Aber ich weiß auch, du hast doch noch eine Zusatzausbildung gemacht und zwar eine Summetik-Ausbildung.

00:01:29: Und wie bist du auf das Ganze gekommen?

00:01:33: Ja da muss sich ein bisschen ausruhlen und ein paar Jahre zurückgehen.

00:01:38: Ich habe schon so in dem Jahr zwanzig gemerkt irgendwie... der elementar pedagogische Bereich ist nicht mehr so ganz meins.

00:01:47: Es war alles ein bisschen frustrierend für mich, dass Arbeiten in einem doch sehr politischen System das nach vieler sehr vielen Vorgaben geht habe ich irgendwie gemerkt.

00:02:01: es ist nicht mal so meins.

00:02:02: Ich hatte ziemlich körperliche Beschwerden hab das natürlich alles immer verdrängt bin über meine Grenzen ganz viel gegangen Und habe dann in den Jahr zwanzig irgendwann einmal gemerkt, mein Körper spricht Bände.

00:02:18: Ich hatte chronische Nacken und Schulterbeschwerden, hatte mich ständig eigentlich ziemlich selbst gestresst und überfordert und hab halt einfach immer im Leistungsmodus weiter gut funktioniert.

00:02:32: Aber innerlich ging es mir gar nicht gut und durch eigentlich Freundinnen von mir, die ich kennengelernt habe.

00:02:41: Die sich gerade selbst für diese Ausbildung der Lebens- und Sozialberaterausbildung entschieden haben.

00:02:49: Ich bin dann wirklich zu ihnen auch in Beratung gegangen.

00:02:53: Ich hab meine Experten an meiner Seite geholt.

00:02:56: Ich war ganz viel in Yoga und da war so ein Moment wo ich mir gedacht Ich hatte ehrsinnige Schmerzen in meinem Solarpleksus.

00:03:07: Ich konnte ihn gar nicht hingreifen, das war wie ein Schmerz der meinen ganzen Körper durchfahren ist.

00:03:14: und da wusste ich damals es ist Zeit etwas zu tun.

00:03:19: Ich konnte kaum mehr irgendwie, ich konnte nichts sitzen, ich konnte nicht liegen oder stehen.

00:03:24: Ich hatte eigentlich ständige Schmierze und dann habe ich gewusst, ich muss etwas verändern in meinem Leben.

00:03:28: Und das hat mich dann dazu gebracht, dass ich die Lebens- und Sozialberaterausbildung gemacht habe.

00:03:34: Und dann in weiterer Folge auch erst vor kurzem die Sometic Release Ausbildung.

00:03:40: Weil ich einfach finde, dass das so ein Gesamt und ein ganzheitlicher Ansatz ist der Menschen wirklich langfristig und nachhaltig gut begleitet.

00:03:52: Wenn du bei dir zurückgehst wie hat es dann zu begonnen?

00:03:58: sich zu verändern.

00:03:59: Wie hast du gemerkt, du bist nicht mehr nur Konsument sondern du möchtest das selbst auch jemand weitergeben.

00:04:08: und vielleicht auch wie hast Du gemerkt dass Dir das Ganze hilft?

00:04:15: Ja du hast es schon richtig angesprochen.

00:04:17: also wenn du so eine Ausbildung machst dann beschäftigst du dich ja mit ganz vielen Themen einmal bei dir selbst.

00:04:25: Und ich habe gemerkt, wie mich das weitergebracht hat.

00:04:27: Das war natürlich teilweise auch sehr herausfordernd und da musste man sich viele Dinge stellen.

00:04:33: aber ich habe einfach gemerkt wie es mich weiterbringt und was sich bei mir verändern darf.

00:04:40: also ich habe auf meine blinden Flecke geschaut.

00:04:42: Mir wurden Familienmuster langsam aber sicherlich bekannt die so in meinem Dasein einfach gespürt haben und lange verdrängt haben.

00:04:54: Und dann habe ich mir gedacht, das muss man auch anderen Menschen.

00:04:58: Also es ist etwas Lebens- und Sozialberatung... ...und auch so ein Matic Release, dass ihr tief in den Körper hineingeht,... wo man auf körperlicher Ebene ganz viele Emotionen einmal zulässt.

00:05:11: Das ist etwas, was langfristig und wirklich nachhaltig Menschen helfen kann!

00:05:17: Ich muss einfach spüren, was sind ihre Emotions?

00:05:21: was sagen die aus und wie wollen sie gefühlt werden?

00:05:28: Und gibt es da irgendjemanden, der dich in der Vergangenheit geprägt hat oder irgendwas das dich stark geprägte?

00:05:38: Es gab viele Menschen, die mich geprägen haben.

00:05:41: Also die erste Person war sicherlich schon immer noch in meine damalige Leitung als ich noch Pädagogin war, in die spirituelle Welt gebracht hat, die schon immer sehr früh auch an mich geglaubt hat.

00:06:00: und ja am Anfang dachte ich, die ist komplett verrückt.

00:06:05: Was diese von sich gibt und so von sich erzählt.

00:06:09: aber ich habe dann mir gedacht, ich lasse mich einmal darauf ein und ich hohe mir das mal an was sie so sagt und bin dann eigentlich sehr schnell auf diesen Weg gekommen.

00:06:19: Und in weiterer Folge gab es dann noch ganz viele Menschen.

00:06:22: Dann kam mein Yoga-Lehrer, dann kam meine Energetikerin... ...dann kam eine sehr gute Freundin von mir die Isabel die auch bei der Gugin war und eben dann in die Lebens- und Sozialberaterrichtung abgebogen ist, die mich dann auch eine Zeit lang begleitet hat.

00:06:38: Am Anfang ihrer Ausbildung das war auch sehr spannend.

00:06:41: durch sie bin ich dann wieder zur Marl gekommen und durch die Marl kam ich dann zu so ein Medikulis und habe für mich gesehen dass es die Verbindung also Lebens-und Sozialberatungen Unsere Medi-Release gemeinsam ist der Schlüssel, der für mich viel bewirkt und auch der Menschen gut begleiten kann.

00:07:02: Und weiter hilft ihnen Leben!

00:07:04: Und hast du vielleicht für unsere Hörerinnen Tipps wie du deinen Alltag gestaltest?

00:07:11: Welche Tools du für dich täglich

00:07:13: nutzt?!

00:07:15: Ja, das ist ein gutes Thema.

00:07:17: Weil ich glaube, ich habe viele, viele Jahre so gar nicht irgendwie auf mich geachtet und hab mich darauf geschaut was eigentlich ich brauche.

00:07:26: Und gerade durch diese Metagories Ausbildung ist mir so bewusst geworden dass es wichtig ist, dass ich einmal zuerst auf mich schauen muss und dass es mir selbst gut gehen muss bevor ich mich um andere Menschen kümmern kann um andere Menschen den Raum zu halten, für sie da sein und gemeinsam mit ihnen ihre Themen zu bearbeiten.

00:07:49: Und da zum Beispiel habe ich mir eine Morgenroutine eingeführt, die ich eigentlich täglich praktiziere.

00:07:57: Also ich brauche jetzt in der Früh immer ein bisschen Zeit, wo ich so einen gewissen Ablauf habe, sei es dass ich mir wirklich ein warmes Wasser abkoche oder sei es Dehnungsübungen.

00:08:08: Sei es kurz innehalten mit einer Frage stellen meditieren und ein bisschen chörendeln.

00:08:14: das sind so meine Tipps mir angewöhnt habe, um ihm wirklich einmal mehr bewusst zu machen dass ich für mich jetzt einmal der wichtigste Mensch bin und das es mir gut gehen muss.

00:08:30: Und bei dieser Morgenroutine hast du da gemerkt dann nach einer gewissen Zeit, dass sie was verändert hat in deinem Leben?

00:08:40: Ja schon!

00:08:41: Also es ist ja so gewesen, dass ich ja früher bin an zwanzig Minuten fertig aufgestanden war und fertig und bereit hinter Arbeit.

00:08:48: Und mich da dann immer sofort um die anderen gekümmert habe.

00:08:52: Es macht ein anderes Lebensgefühl mehr bei sich zu sein.

00:08:56: dadurch... finde ich auch, dass mein Nervensystem ganz anders schon eingestellt ist in der Früh.

00:09:02: Weil ich mich wirklich einmal um mich kümmere, dass ich schaue, dass sich da eine gute Basis habe und nicht schon von einem zum anderen zum Nächsten und immer im Außen bin sondern einmal wirklich bei mir sein kann.

00:09:14: Und das schafft einfach Ruhe in meinem System!

00:09:17: Das hilft mir bei der Bewältigung des Alltags und der Arbeit und der Aufgaben mehr.

00:09:25: Und gibt es für dich eine Person, wo du sagst mit der möchte ich noch zusammenarbeiten oder die möchte ich unbedingt einmal kennenlernen?

00:09:36: Kennen lernen.

00:09:37: Wow!

00:09:38: Also... Ich hätte jetzt keine bestimmte Person, die ich sage, die möchte ich noch so ein bisschen kennenlernen würde mir jetzt keiner einfallen.

00:09:48: Aber ich habe einfach gemerkt dass wenn du dich für eine gewisse Richtung interessierst das dann sowie bei uns durch durch vermeintliche Zufälle, weil ich glaube nicht wirklich so ein Zufall.

00:09:59: Ich glaube das ist alles irgendwo Bestimmung und je nachdem wie ich mich öffne und wie ich auf Personen einlasse und in welches Feld ich mich begebe ja also hätte ich mich nie in dieses Feld der Lebens- und Sozialberaterausbildung oder überhaupt einmal überlegt, das beruflich dann auch eine selbstständige Basis zu machen.

00:10:21: Hätten auch wir uns nie kennengelernt und ich finde jede Begegnung so bereichend und ich find von jedem Menschen kann man etwas mitnehmen, auch wenn es vielleicht nicht immer was Positives ist.

00:10:31: aber dann weiß ich zumindest auch, was ich vielleicht nicht so gern möchte.

00:10:35: Ja genau!

00:10:38: Und wenn du dann schon weiter denkst in die Zeiten deiner Ausbildung... In welche Richtung möchtest du da gehen, Lebens- und Sozialberatung ist ja ein ganz breit gefächertes Instrument.

00:10:54: Jeder hat zu seiner Spezialisierung eine Richtung, die du ansteuern möchtst?

00:11:02: Also was ich schon ganz tief in mir spüre, dass es mir total wichtig ist Frauen zu begleiten, zu stärken mit ihnen ein Stück ihres Lebens zu gehen.

00:11:18: Weil ich finde, dass es noch viel zu wenig Frauen gibt die wirklich selbstbewusst und eigenständig ihren Weg gehen.

00:11:27: Und das ist auch so etwas was mir sehr am Herzen liegt.

00:11:31: Es verändert sich immer noch so ein bisschen.

00:11:33: Also ich habe schon mit ein paar Frauen arbeiten dürfen Und das verändert sich immer wieder so ein bisschen.

00:11:39: und auch eben durch die, durch meine Ausbildung wo es auch einen Kollegen gibt der mir vorgeschlagen hat oder mich gefragt hat ob wir nicht gemeinsam paar Beratungen anbinden wollen.

00:11:53: Das war auch mal etwas worüber ich schon mal nachgedacht habe.

00:11:58: aber dann noch so gemerkt im Ausprobieren ja dass ist schon herausfordernder Leiner Und es wurde uns auch geraten, das zu zweit zu machen.

00:12:08: Und ja da sind wir gerade so ein bisschen dabei das gemeinsam gut aufzubauen und das finde ich auch ein sehr, sehr spannendes Thema weil gerade in Beziehungen immer wieder auch Themen auftreten die natürlich belastend sind.

00:12:26: Da stoßen zwei Menschen aufeinander Ja, dann entwickeln sie sich da verschiedene Interessen und im Alltagsleben gibt es dann manchmal Herausforderungen wo man manchmal so ein bisschen den Weg verliert oder sich nicht vielleicht von seinem Gegenüber so gehört fühlt.

00:12:45: Und da find ich's gut wenn wer dabei ist der diesen Prozess so ein bißchen mit begleitet wo man gemeinsam drauf schauen kann was is denn dazwischen euch da?

00:12:56: Wie schaut eure Landkarte aus?

00:13:00: und gibt es da was Gemeinsames?

00:13:02: Und wie lässt sich das vereinbaren, das finde ich auch schon ein sehr spannendes Thema.

00:13:06: Also es ist noch ein bisschen offen aber es wird auf jeden Fall so um diese ja Übergänge im Leben gehen oder Änderungen oder Wendepunkte.

00:13:17: wenn jemand sagt okay Ich bin unzufrieden!

00:13:20: So möchte ich nicht mehr weiter tun weil es aber alleine nicht was hingehen soll egal ob jetzt für Einzelpersonen oder für Paare.

00:13:28: Ich glaube, dass das etwas ist, wo es mich sehr hinsieht.

00:13:34: Und ich habe ja in der Paarberatung auch immer diese Frage Kannst du alleine sein?

00:13:39: Weil wenn Du nicht alleine sein kannst dann kannst Du auch nicht in einer Beziehung sein und ich glaube Das ist doch ein ganz wichtiger Aspekt Auch, dass wir mit Frauen alleine arbeiten dürfen und sie stärken dürfen.

00:13:55: Da haben wir ja einen ähnlichen Weg.

00:13:58: Ja, das stimmt allerdings!

00:14:00: Gibt es uns noch ein Projekt was du im Zukunft zu geplant hast?

00:14:06: Also diese Metagories Ausbildung ist natürlich auch etwas dass ich immer einfließen lassen möchte und ich selbst bin ein Mensch Ich bin eine leidenschaftliche Tänzerin und ich merke beim Tanzen kann ich mir wirklich meine... tiefsten Emotionen erlauben und loslassen.

00:14:28: Und ich habe schon so in meinen Gedanken da vielleicht etwas ganz Besonderes zu schaffen, nämlich eine Verbindung von den somatischen, von diesen körperlichen... und Tanzen ist ja etwas Körperliches!

00:14:40: Und ich habe schon so diese Vision, dass sich das irgendwie verbinden oder da auch etwas erschaffen möchte.

00:14:47: Dass es einen Raum gibt wo Menschen eben durch verschiedene Ausdrucksformen unter anderem eben auch durchs Tanzen ihre Emotionen und das was die Belast jetzt so ein bisschen verarbeiten weil ja schon ein großer Bestandteil von Somatic Release ist Ja, viele Gefühle unterdrücken und dass wir denen einmal Ausdruck verleihen.

00:15:10: Und schauen was brauchen denn die?

00:15:13: Wie kann ich ihnen das geben, was sie brauchen?

00:15:16: Weil ganz oft ist es uns ja verwährt worden unsere Gefühles so auszuleben.

00:15:21: Die wurden ja oft beschämt oder zurückgehalten oder aus Angst vor etwas durften wir sie nicht zeigen.

00:15:30: Das steckt alles in uns drinnen Und ich könnte mir gut vorstellen und ich erlebte bei mir selbst, dass dann durch das Tanzen da vieles ausgedrückt werden kann was lange keinen Platz hat.

00:15:45: Das ist so eine große Vision von mir.

00:15:49: Was war so auf deinem Weg rückblickend die größte Erkenntnis?

00:15:56: Ich glaube, da gab es ganz viele die zu meinen Weg geführt haben.

00:16:02: Also erstens einmal was ich schon zu Beginn gesagt habe dieses wirklich einmal aussteigen aus diesem Rad, einmal hinschauen was ist dabei mir da nicht mehr weiter zu funktionieren mich um mich zu kümmern und einmal schauen was gibt das alles?

00:16:15: womit kann ich mich unterstützen?

00:16:17: Was ist hilfreich für mich?

00:16:19: weil meistens Es gibt ja mehrere Methoden, und die mir die erste ist vielleicht nicht die passende.

00:16:23: Also sei es jetzt energetische Arbeit oder Therapien oder durch Tanzen so meticulär ist was auch immer.

00:16:32: Mir da ganz viel einmal mich um mich zu kümmern!

00:16:37: Und ich glaube das war so einer der wichtigsten Dinge.

00:16:41: wirklich einmal zu schauen... Mir gut geht, ich hab immer geschaut dass es den anderen gut geht.

00:16:45: Dass ganz viel Harmonie herrscht das alle irgendwie zufrieden sind aber habe mich selbst das ja vergessen und das ist glaube ich etwas ganz wichtiges was auch in der Lebens- und Sozialberatung wo sie ja um die Person gehen soll.

00:16:59: denn nur wenn ich mich gut kenne und meine Gefühle und das was mich bewegt kann ich auch gute Beziehungen mit anderen Menschen aufbauen dieses Um- und Auf, um dass es sich tritt.

00:17:15: Und das war einer meiner wichtigsten Erkenntnisse, dass es Zeit ist, mich zu kümmern wenn der Körper schon solche Signale schickt und nicht mehr wegzuschauen.

00:17:24: Ja aber oft neigen wir ja dazu das ganze zu verdrängen.

00:17:29: Hast du da einen Tipp, wann jemand vor derselben Herausforderung steht?

00:17:35: Wie dieses Hinschauen im ersten Moment mal... sein könnte.

00:17:39: Vielleicht merkt man es ja selber gar nicht, dass man in diesen Hamsterrad drin steckt?

00:17:45: Ja du sagst das!

00:17:46: Also so als der... Beobachtung von meiner Entwicklung und auch von vielen anderen.

00:17:52: Und auch Freundinnen, die ich so kenne... Also es wiederholt sich ja ganz auf dieses selbe Muster.

00:17:58: Ja entweder man kauft sich schöne Dinge weil man sich mit irgendetwas belohnen möchte, gönnt sich massagen oder glaubt wenn man jetzt einmal in Urlaub fährt und das dann regelmäßig wiederhohlt ist wieder alles gut.

00:18:11: aber das stimmt ja nicht.

00:18:12: Das sind ja alles nur irgendwelche Ersatzdinge dafür.

00:18:15: also Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es gelingen kann und gelingen darf.

00:18:23: Dass ich jeden Tag für mich gut lebe und mich nicht mit irgendetwas belohnen muss.

00:18:29: Und da glaube ich ist das ganz wichtig... Vom Verstand her wissen wir oft, was gut für uns wäre.

00:18:38: Wir sollten uns mehr holen und vielleicht öfters abgrenzen gerade in der Familie auch mal Nein sagen wenn wir jetzt irgendetwas nicht wollen aber wir tun es nicht und sich da mal kurz zu besinnen, weil vom Verstand her wissen wir es aber wir fühlen uns nicht durch.

00:18:55: Und sich dann hinzusetzen und sagen okay ich spüre jetzt wie oft beginnt das irgendwo im Körper?

00:19:00: Ja es beginnt einem der Hals zuzuschnüren oder man merkt das Herz beginnt zu klopfen in solche Momenten oder man spürt irgendetwas im Magen.

00:19:09: Dann ist es wichtig immerhin so schon sagt ok was warten da jetzt genau?

00:19:14: und wie oft habe ich diese Situation schon erlebt?

00:19:17: Ja, und ich glaube dadurch wird es einem immer bewusster auf den Körper zu hören.

00:19:21: Das ist glaube ich eins der wichtigsten Dinge uns sich zum überlegen wieso habe ich das jetzt?

00:19:26: Wieso fühle ich mich jetzt gerade so?

00:19:28: Es gibt ja diese typischen Sprichwörter hat man auf den Magen geschlagen oder... keine Ahnung hier, die haben schon alle ihre Berechtigung.

00:19:36: Weil es ist alles mit uns und mit unserem Körper verbunden und darauf zu achten und sich dann zur Frage zu stellen was ist jetzt genau in dieser Situation?

00:19:47: Warum fühle ich jetzt gerade das so?

00:19:50: Ja, was steckt da dahinter?

00:19:51: und das nicht zu übergehen?

00:19:52: Und wegzudrücken.

00:19:53: Und sich denken, ah, wird sie wieder vergehen oder das nächste Mal gehe ich einfach nicht mehr hin zur Familie Fire oder ich gönne mir jetzt keine Ahnung ein S- und dann geht es mal wieder gut.

00:20:03: Das sind ja alles nur Unterdrückungsmechanismen oder Verdrängungsmechnismen.

00:20:09: aber das glaube ich kann vieles... Ja, kann vieles umwandeln.

00:20:17: Nämlich in das wir hinhören und dessen bewusst sehen.

00:20:20: Und wenn wir es körperlich fühlen und dann auch noch mit unserem Verstand verbinden... Das ist glaube ich eine der wichtigsten Dinge die wir uns mitnehmen.

00:20:30: Und

00:20:30: gibt's da was wo du sagst dass würdest auf deinen Weg rückblickend anders machen?

00:20:35: Weil die Rückschau sagt ja oft etwas anderes.

00:20:39: Ist das was wir tatsächlich tun

00:20:43: Also mit meiner heutigen Entwicklung, mit meinen heutigen Wissen natürlich.

00:20:47: Aber hätte ich wahrscheinlich gewisse Erlebnisse nicht gehabt dann hätten sie mich wahrscheinlich auch nicht dorthin gebracht wo ich jetzt bin.

00:20:57: also ich finde immer Ein bisschen schwierig.

00:21:01: so vergangenes hätte ich damals, ja natürlich hatte ich damals aber es bringt hier nichts.

00:21:06: Ich kann nur diese Erlebnisse und diese Erfahrungen mitnehmen, kann mir denken okay damals war das so, damals wusste ich jetzt nicht besser.

00:21:14: auch unsere Eltern wussten ist nicht besser wie sie uns erzogen haben oder welche musste Sie überhaupt mitbringen?

00:21:21: Das ist auch ein sehr spannendes Thema bei mir.

00:21:23: immer diese transgenerationalen Themen weil wir vieles mitbekommen schon im Mutter-Live und in den Genen, aber sie prägen uns.

00:21:35: Und ja dann in gewissen Situationen hinzuschauen Vor zehn Jahren hätte ich noch so reagiert, aber jetzt weiß ich, dass ich anders reagieren kann.

00:21:47: Und ich finde das ist das Wichtigste, weil es bringt ja nichts Überaltes nachzudenken sondern zu schauen okay was dem was da war?

00:21:54: Was kann ich mir davon mitnehmen und wie kann ich sie in meine Zukunft so einbauen, dass sich besser mit den Dingen umgehen kann

00:22:03: Genauso dieses auch bewusst machen, ich vergleiche das immer gerne mit einer Leiter.

00:22:09: Je mehr wir lernen, desto höher steigen wir auf die Leiter und desto mehr Überblick bekommen wir und es nutzt uns ja nichts.

00:22:17: Und zu verurteilen für die Dinge, die wir einfach noch nicht gesehen haben auf der ersten oder zweiten Leiterstufe

00:22:24: Ja, genau.

00:22:25: Also dann so eben aus dieser Metaebene und je weiter man sich entwickelt, desto höher steigt man rauf und desto distanzierter sieht man die Dinge und kann sie betrachten – das ist glaube ich schon ein ganz wesentlicher Punkt.

00:22:37: Aber das

00:22:38: dauert!

00:22:39: Genau.

00:22:40: Dann sind wir fast am Ende unseres Gesprächs.

00:22:43: eine wichtige Frage noch.

00:22:46: Gibt es noch eine Frage, die du beantworten möchtest und die ich dir noch nicht gestellt habe?

00:22:54: Da würde mir jetzt so spontan eigentlich nichts mehr einfallen, dass ich wirklich nur jeden raten kann.

00:23:06: Weil es ist natürlich auch ein Prozess sich von jemandem Unterstützung zu holen.

00:23:11: Und ja, die Überlegung... Ich schaff das schon.

00:23:15: Die hatte ich natürlich auch.

00:23:17: Ich brauche niemanden an, weil es ist irgendwie so ein bisschen beschämend, wohin zu gehen und sich da zu offenbaren, zu öffnen.

00:23:24: Man kann seine Leine auch schaffen aber man muss es nicht alleine schaffen.

00:23:28: und deshalb gibt es Menschen wie dich und mich und noch viele andere die einen da begleiten, die einem einfach wirklich von einer anderen Sichtweise wieder auf die Dinge draufschauen lassen.

00:23:41: Die blinden Flecken entdecken und das ist finde ich so etwas Wichtiges was ich jeden nur raten kann sich Unterstützung zu holen bevor man wirklich einen ganz starken Leidungsdruck hat oder bevor es wirklich soweit ist dass man eigentlich gar nicht mehr kann und dann in einer völligen Erschöpfung landet.

00:24:01: Das soll es nicht sein.

00:24:03: Ja, das kenne ich auch von meinem Weg.

00:24:06: So dieses... Ich kann das!

00:24:08: Ich brauche niemanden.

00:24:10: aber heute weiß ich je schneller ich mir Unterstützung hole dass du schneller kann ich da auch durchgehen weil einfach der Blick von außen oft ein ganz ein anderer ist als das was man selbst auch sieht.

00:24:24: ja dann bleibt mir nur noch zu fragen wie kann man dich erreichen liebe Daniela?

00:24:30: Ja, also ich bin auf Instagram unter Daniela Unterstrich Handler.

00:24:36: Bin ja jetzt noch in der Ausbildung und habe natürlich auch da schon Klientinnen mit betreut Und dort findet man mich.

00:24:45: Da ist es noch ein bisschen ruhig, aber ich schätze mal Jena-Jana-Jannes wird sich dann schon ein bisschen mehr dort abspielen.

00:24:54: und dann freue ich mich wenn ich ganz viele Menschen begleiten darf denen es wichtig ist dass sie nicht mehr wegschauen sondern hinschauen das sie bereit sind sich zu verändern und bereit sind.

00:25:13: Klar, natürlich ist es einmal ein großes Schritt dorthin zu schauen und das ist auch nicht immer angenehm.

00:25:19: aber ich kann allen versprechen.

00:25:22: Es wird dann schöner, es wird leichter für die Zukunft gesehen einfach viel freudiger, weil wir erkennen und merken auf diesen Weg was alles jetzt dann möglich ist.

00:25:37: Wenn wir unsere Themen, unsere Altlasten, unsere Glaubenssätze wissen können sie transformieren dürfen und neu erschaffen und das ist ein irrsinnig schönes Gefühl und das wünsche ich einfach jeden Menschen auf der Welt dass er das erleben darf.

00:25:54: Ja, das war ein wunderschöner Abschlusssatz.

00:25:57: Dann bleibt mir nur noch Danke zu sagen für deine Zeit und euch danke zu sagen dass ihr wieder dabei wart wenn die Folge jemanden in deinem bekannten Kreis inspirieren könnte dann teile sie gerne oder teile auch gerne meine und Danielas Kontaktdaten und ich freue mich wenn du nächste Woche wieder dabei bist.

00:26:20: Danke Daniela!

00:26:22: Danke, dass ich da sein durfte.

00:26:29: Und wenn du jetzt neugierig auf mich geworden bist und mehr

00:26:33: über mich erfahren möchtest

00:26:36: dann schau auf meine Seite www.bedienerkrebs.de und wollt ihr mein Buch Butterflyen die Metamorphose in ein neues Ich oder abonniere meinen Podcast und schaue in der nächsten Folge gerne wieder rein!

00:26:51: Du hast eine spezielle Frage an mich wie du in deiner persönlichen starben kannst, schreiben wir gerne.

00:26:59: Und wenn du mir ein Feedback hinterlässt, freue ich mich gleich doppelt!

00:27:04: Dass uns gemeinsam wieder Freude, Frauenpower und ganz viele Schmetterlinge in diese Welt bringen für uns, für unsere Vorfahren und für unsere Kinder.

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