122 Die Dienende im Beruf – Zwischen Hingabe und Selbstverlust!

Shownotes

In dieser Episode geht es um einen Seelenanteil, der im beruflichen Kontext oft unterschätzt wird:

Die Dienende.

Sie steht für Hingabe, Verantwortung und den Wunsch, etwas Sinnvolles beizutragen. Doch genau diese Stärke kann kippen – in Erschöpfung, Überforderung und Selbstverlust.

Ich spreche darüber:

✨ Was die Dienende im Beruf wirklich bedeutet ✨ Warum so viele Frauen in die Rolle des „Opfers“ rutschen ✨ Wie sich Selbstsabotage im Arbeitsalltag zeigt ✨ Woran du erkennst, ob du aus Fülle gibst – oder aus Pflichtgefühl funktionierst ✨ Warum Grenzen setzen nichts mit Egoismus zu tun hat

Außerdem bekommst du eine konkrete Übung, mit der du deine persönliche Energie-Balance sichtbar machst und erste Veränderungen einleiten kannst.

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Transkript anzeigen

00:00:02: Es ist das Ende der Welt, sagte die Raube.

00:00:05: Es ist erst der Anfang, sagte

00:00:06: der Schmetterling.

00:00:08: Diese Metapher begleitet mich

00:00:10: durch mein

00:00:10: Leben und ich möchte dich mit ihr dazu inspirieren, die Sonnenseiten des Lebens

00:00:15: zu betrachten und als Geschenk hinter der Herausforderung zu erkennen.

00:00:20: Ich bin Bediener Krebs

00:00:22: und begleite Dich

00:00:23: durch Deine persönliche Metamorphose

00:00:29: Die dienende im Beruf zwischen Hingabe und Selbstverlust.

00:00:35: Hallo und herzlich willkommen zu dieser heutigen Folge des Seelenfunks, des Monats Mai.

00:00:42: Wir sind angekommen im Monat Mai und mit diesem Ankommen sind wir in der Energie der Dienenden und des Opfers.

00:00:53: Und genau darüber sprechen wir heute über diesen Seelenanteil den fast alle Frauen kennen aber nur wenige wirklich bewusst leben, die Dienende.

00:01:08: Und für mich ist eines ganz klar – Die Dienernde isst eine der kraftvollsten Energien im Beruf und im Business und gleichzeitig einer der, die am leichtesten kippen kann.

00:01:25: Aber was bedeutet es, die dienen in beruflichen Kontext zu leben?

00:01:31: Die gesunde, die erlöste Form der Dienende steht für Hingabe Sinn Unterstützung Verantwortung und echtes Dienen aus innerer Fülle heraus.

00:01:45: Sie fragt nicht was bekomme ich dafür sondern Was kann ich beitragen?

00:01:51: Und genau diese Haltung brauchen wir in sozialen Berufen In Führungsebenen im Business in der Zusammenarbeit und auch wenn es um deine Berufung geht.

00:02:06: Denn echte Wirkung entsteht nicht nur durch Ego, sondern durch Beitrag.

00:02:13: Aber genau hier liegt auch der Knackpunkt!

00:02:16: Denn viele Frauen leben nicht diese erlöste Ebene die dienende Sondern sie leben die Schattenseite des Opfer.

00:02:25: Und das zeigt sich im Alltag indem du Mir gibt's, als du eigentlich kannst.

00:02:33: Du sagst ja obwohl du nein meinst.

00:02:37: Du fühlst dich verantwortlich für alles und für jeden.

00:02:41: Du bist erschöpft aber funktionierst weiter.

00:02:44: Du hoffst gesehen zu werden?

00:02:47: Wirst es aber nicht!

00:02:49: Das ist kein Dienen mehr das ist selbst Verlusten.

00:02:54: bei der dienen den geht es ganz stark darum mir selbst meinem Leben, meinem Lebensweg zu dienen.

00:03:06: Und wenn du das machst dann bist du voll in deiner Hingabe.

00:03:13: Noch einmal kurz für dich zur Unterscheidung die dienende versus das Opfer.

00:03:20: Die Dienende sagt zum Beispiel ich gebe weil ich es will Ich kenne meine Grenzen Ich diene aus Stärke, wobei wir bei dem Opfer in diesem Kontext sind dass das Opfer sagt ich muss.

00:03:40: Ich kann nicht anders die anderen brauchen mich.

00:03:44: Ich habe keine Wahl.

00:03:47: Die Dienende hat eine Wahl.

00:03:49: Das Opfer fühlt sich ausgeliefert.

00:03:53: Aber warum rutschen gerade wie Frauen sehr oft in diese Rolle?

00:03:59: Ja, weil wir es gelernt haben.

00:04:02: Sei lieb, sei hilfsbereit, stelle ich nicht in den Vordergrund.

00:04:06: Denk zuerst an die Anderen!

00:04:09: Das sind genau die Sätze, die wir oft sehr gut aus unserer Kindheit kennen.

00:04:15: Doch das Problem ist nicht das Helfen – das Problem isst.

00:04:20: Wir haben nie gelernt und selbst mitzunehmen Und selbst dabei wahrzunehmen.

00:04:28: Und wenn du im Berufsalltag einmal hineinschaust, da gibt es unzählige Studien.

00:04:37: Also das sind richtige Fakten die wir haben doch wir können es oft trotzdem nicht ändern.

00:04:46: und diese Studien zeigen Frauen übernehmen häufiger emotionale Verantwortung im Job sie leisten mehr unbezahlte Beziehungsarbeit Sie sagen seltener Nein, sie brennen häufiger aus.

00:05:03: Doch das Ganze ist kein Persönlichkeitsproblem!

00:05:09: Das ist ein Muster und genau hier beginnt die bewusste Arbeit mit der Dienenden.

00:05:16: Und hier möchte ich dir gleich einen Selbstcheck mitgeben wo du gerade in deinem Leben stehst.

00:05:24: Vielleicht möchtest Du Dir Stiftung Papier zur Hand nehmen Oder einfach so, wirklich ganz ehrlich für dich beantworten.

00:05:35: Fühlst du dich oft ausgelaut durch deine Arbeit?

00:05:40: Hast du das Gefühl immer für andere da sein zu müssen?

00:05:45: Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen?

00:05:49: Wartest du darauf dass deine Leistung gesehen wird?

00:05:53: Stellst du Dich selbst oft hinten an!

00:05:57: Wenn Du mehrmals Ja dazu gesagt hast dann ist dein Opferanteil gerade sehr aktiv in deinem Leben.

00:06:07: Doch das kannst du auch verändern, denn die größte Lüge des Opfers ist wenn ich noch mehr gebe wird es irgendwann leichter.

00:06:18: Nein!

00:06:19: Es wird mehr Erwartung, mehr Verantwortung, mehr erschöpfen Denn Grenzenlosigkeit wird nicht belohnt sie wird ausgenutzt bewusst oder sehr oft auch unbewusst, weil angenommen wird.

00:06:36: Die ist eh so stark!

00:06:38: Die schafft eh so viel.

00:06:40: also kann ich sie ja um mehr bitten.

00:06:45: doch wenn die dienende in ihrer kraft ist dann weiß die gesunde dienenden Ich darf geben und ich darf empfangen.

00:06:56: Ich darf unterstützen Und ich darf mich abgrenzen.

00:07:00: Ich darf da sein und ich darf gehen, wenn es mir nicht gut tut.

00:07:06: Und genau das ist Treife!

00:07:09: Das ist Klarheit und das ist auch Selbstführung.

00:07:14: Hier möchte ich dir die nächste Übung mitgeben um deine Energiebilanz einmal zu ziehen denn wir wissen oft gar nicht was wir wirklich alles geben.

00:07:31: Nimm dir hier wieder ein Blatt Papier und deinen Stift zur Hand.

00:07:36: Und mach zwei Spalten!

00:07:40: Links schreibst du, das gebe ich... ...und rechts bekomme ich.

00:07:47: Und dann sei ehrlich.

00:07:52: Schreib einmal rein was du gibst vielleicht an Zeit, Energie, Aufmerksamkeit, emotionaler Unterstützung Verantwortung.

00:08:05: Schreib alles auf, was du davon gibst und was Du davon bekommst.

00:08:14: Egal was Dir einfällt, egal wie klein es ist das was Du gibst oder bekommest schreibe es für Dich auf denn es geht nicht immer darum dass derjenige dem Du gibts dasselbe zurückgibt.

00:08:33: manchmal reicht schon ein Danke aus Und wenn du es von einer anderen Seite zurückbekommst, wenn du auf eine andere Seite in den Empfangenmodus gehst.

00:08:49: Dann kannst du es gut ausgleichen.

00:08:52: und wenn du nun alles aufgeschrieben hast dann schau dir die rechte Seite an und stell dir eine Frage ist das geben und nehmen bei mir im Gleichgewicht?

00:09:08: dann weißt du, wo du als nächstes für dich ansetzen darfst.

00:09:13: Denn der nächste Schritt ist vielleicht eine klare Grenze zu setzen und dazu kannst Du eine konkrete Situation aus Deinem Alltag wählen Eine Person, eine Aufgabe, eine Erwartung Und dann entscheiden Was ist meine neue Grenze?

00:09:35: Zum Beispiel, ich beantworte keine Nachrichten mehr an meine Klienten nach achtzehn Uhr.

00:09:42: Oder ich übernehme nicht automatisch zusätzliche Verantwortung in meiner Firma oder spreche an wenn mir etwas zu viel wird – zumindest einmal im Privatbereich und als nächstes im Business-Kontext.

00:10:01: Denn Grenzen sind keine Angriffe.

00:10:04: ein andere Sie sind dein Selbstschutz.

00:10:09: Denn viele von uns verwechseln Berufung mit Aufopferung, aber deine Berufungsberufung verlangt nicht dass du dich verlierst.

00:10:21: sie verlangtest Du Dich einbringst ganz klar und bewusst denn nur wenn Du in Deiner Kraft bist kannst Du wirklich etwas bewegen.

00:10:34: Denn die dienende ist kein schwacher Anteil.

00:10:37: Sie ist eine der stärksten Kräfte, die du in dir trägst.

00:10:42: Aber nur wenn du lernst sie zu führen!

00:10:47: Nicht von Erwartungen nicht von Angst nicht von Schuldgefühlen sondern von dir mit deiner Klarheit.

00:11:00: und vielleicht ist die wichtigste Frage heute an dich diene ich aus der Fülle heraus oder funktioniere aus Erschöpfung.

00:11:13: Und was ist der nächste kleine Schritt, um wieder in meine Kraft zu kommen?

00:11:23: Ich freue mich dass du heute wieder dabei warst.

00:11:26: wenn du jemanden kennst natürlich auch ein männliches Wesen an deiner Seite oder aus meiner Hörerschaft diese Folge vielleicht gerade besonders nötig hat dann schicke sie gerne weiter.

00:11:43: Ich freue mich, von dir zu hören wie deine Mai-Energie bei dir gewirkt hat und wenn du Lust hast nächsten Monat in mir tiefer in die Energien einzudauchen.

00:11:57: Dann kommt Ende Mai neue Jahresgruppe, wo du jederzeit einsteigen kannst und wo wir immer ganz tief in den Seelen funken.

00:12:10: In den Archetypen des nächsten Monats eindauen.

00:12:14: Ich freue mich wenn Du wieder dabei bist bis zum nächsten Mal!

00:12:25: Und wenn Du jetzt neugierig auf mich geworden bist und mehr über mich erfahren möchtest dann schau auf meine Seite www.bedienerkrebs.com.

00:12:37: Wollt ihr mein Buch Butterflyen die Metamorphose erinnern, weiß ich?

00:12:41: Oder abonniere meinen Podcast und schau in die nächste Folge gerne wieder rein.

00:12:47: Du hast eine spezielle Frage an mich wie du in deiner persönlichen Metamorphosis starten kannst, schreib mir gerne!

00:12:55: Und wenn du mir ein Feedback hinterlässt freue ich mich gleich doppelt dass uns gemeinsam wieder Freude, Frauenpower ganz viele Schmetterlinge in diese Welt bringen.

00:13:08: Für uns, für unsere Vorfahren und für unsere Kinder!

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